Acmella Oleracea Nettovolumen und -gewicht: 50 ml / 6 g / 0.21oz Herkunft: Madagaskar 1440,00 €/kg Beschreibung: Der Begriff „brède Mafana“ kommt aus dem Kreolischen und Madagassischen, das Adjektiv „bredy“ kommt aus dem Madagassischen und bedeutet „Gras“ und „mafana“ bedeutet „heiß“. Die endständigen Blütenhütchen sind kegelförmig und gelb oder rot gefärbt. Die Blätter und Blütenknospen haben einen scharfen, pfeffrigen Geschmack, der bei den offenen gelben Blüten stärker ausgeprägt ist. Insbesondere die Blüten wirken leicht betäubend: Die dadurch erzeugte Wirkung ist ganz besonders. Sie sind häufig in chinesischen und vietnamesischen Lebensmittelgeschäften zu finden, da sie Nuoc-mâm ersetzen können, das einen starken, nach fermentiertem Fisch riecht. Die Blätter können frisch oder getrocknet verwendet werden. Die ganzen Blätter (und je nach Geschmack auch Blüten) dienen als Grundlage des madagassischen Nationalgerichts „Romaza“ (in Europa manchmal auch Roumazaf genannt). Dieses Gericht ist auch im Komoren-Archipel sehr beliebt. Die Pflanze ist bekannt für ihre anästhetische, harntreibende, verdauungsfördernde, sialagogische, antiasthmatische und antiskorbutische Wirkung. Seine Blütenköpfe gelten als odontalgisch und antiskorbutisch. Gebrauchsanweisung: Mafanes brèdes werden unter ihrem portugiesischen Namen Jambu auch in der typischen Küche des Bundesstaates Para im brasilianischen Amazonasgebiet verwendet: Ente mit Tucupi (Manioksaft), Tacaca, Cariru. Traditionell werden sie zu rotem und weißem Fleisch wie Rind oder Ente verwendet, passen aber auch zu Fisch. Sie verfeinern Gemüseaufläufe, Soßengerichte, Reis oder eignen sich als einfache Beilage. Sie verfeinern Ihre Salate, Vinaigrettes und Marinaden. Sie eignen sich hervorragend für Ihre heißen oder kalten Getränke, Aufgüsse, Tees und Kräutertees.